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Performance und Konzert: Stella Spinedi | Pellicci & Vogel

So., 22. März

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Spazio Elle, Locarno

Stella Spinedi eröffnet den Abend mit einer Performance, die Körper, Materie und persönliche Erzählung miteinander verbindet. Im Anschluss führt das Zürcher Duo Linda Vogel und Constanza Pellicci das Publikum in ein Feld freier, sensibler und kraftvoller Improvisation und verbindet dabei akustische Klänge mit subtiler Elektronik.

Performance und Konzert: Stella Spinedi | Pellicci & Vogel
Performance und Konzert: Stella Spinedi | Pellicci & Vogel

Time & Location

22. März 2026, 17:30

Spazio Elle, Locarno, Piazza G. Pedrazzini 12, 6600 Locarno, Svizzera

Description

Stella Spinedi: Performance

Constanza Pellicci: Stimme

Linda Vogel: Harfe


Ein besonderer Nachmittag mit drei künstlerischen Perspektiven:

Die Tessiner Performerin Stella Spinedi eröffnet mit ihrer Solo-Performance „Il gioco è bello quando dura poco“. Gemeinsam mit Lautaro Tesar erkundet sie Klang als Mittel zur Verstärkung und Veränderung des Aufführungsraums. Die Performance arbeitet auf mehreren Wahrnehmungsebenen und verbindet eine direkte, körperlich-materielle Praxis mit spontaner, persönlicher Narration.

Anschließend nimmt das Zürcher Duo Linda Vogel (Harfe) und Constanza Pellicci (Stimme) das Publikum mit auf eine improvisatorische Klangreise. Zwischen experimenteller Musik und feinen elektronischen Erweiterungen entstehen vielschichtige akustische Räume. Nach Engagements in einem internationalen Orchester für freie Improvisation sowie Konzertreisen durch den Amazonas in Brasilien und Peru widmet sich das Duo heute der Entwicklung einer eigenen, unverwechselbaren Klangsprache – geprägt von Spielfreude, Aufmerksamkeit und Neugier.


Stella Rosangela Kiyomi Spinedi (*1999, Mendrisio) ist eine Schweizer bildende Künstlerin und Performerin. Ihre Praxis ist tief in einer transdisziplinären Arbeitsweise verwurzelt und erforscht das Spannungsfeld zwischen Funktion, Materialität und empathischem Körper. In ihren Arbeiten untersucht sie Gewohnheiten, Regeln und unsichtbare Bedingungen, die sie in rohe, verdichtete Situationen übersetzt und dabei das Potenzial einer Handlung sichtbar macht. Ihr künstlerischer Prozess entspringt oft einer selbstgesetzten Herausforderung: In der physischen Auseinandersetzung mit Materialien treten deren Ehrlichkeit und Sinnlichkeit hervor.

Ihre Werke und Performances wurden unter anderem im Pasquart und Espace Libre Biel, in der Kunsthalle Bern, im Espacio Nivel 2 (San Miguel de Tucumán, AR), in La Rada (Locarno), im Kasko (Basel) sowie in weiteren Institutionen gezeigt. Sie absolvierte 2021 einen Bachelor in Fine Arts und 2023 einen Master in Contemporary Arts Practice an der Hochschule der Künste Bern. Derzeit absolviert sie einen MAS in Kulturpolitik in Lugano und engagiert sich in verschiedenen Projekten der freien und basisorientierten Kulturarbeit.


Lautaro Tesar (1995, Buenos Aires) ist ein argentinischer Musiker, Komponist und Sound Artist. Seine musikalische Laufbahn begann mit dem Studium der Perkussion in Buenos Aires. Nach intensiver Auseinandersetzung mit südamerikanischer Folklore zog er nach Basel, um Audiodesign und Sound Arts zu studieren. Im Zentrum seiner künstlerischen Forschung steht die Verbindung von elektronischer Musik, akusmatischer Komposition und ethnomusikologischen Ansätzen. 2024 schloss er seinen Master in Komposition und Creative Practice in Bern ab, wo er mit verschiedenen internationalen Mentorinnen arbeitete.

Heute ist er als Soundtechniker und Komponist für Theater- und Musikproduktionen tätig. Darüber hinaus spielt er in einer Folk-Band und arbeitet an einem audiovisuellen Projekt. Parallel produziert er unter Pseudonym Clubmusik im Spannungsfeld von Industrial und Hard Techno.


Linda Vogel (Zürich) ist freischaffende Musikerin, Harfenistin, Improvisatorin und Sängerin. Sie studierte Harfe bei Xenia Schindler an der Hochschule Luzern und veröffentlichte 2019 ihr Debütalbum Maps To Others. Sie ist regelmäßig in Konzertprojekten in der Schweiz und Deutschland zu hören, darunter an der Volksbühne Berlin und beim Montreux Jazz Festival. Neben der Konzerttätigkeit komponiert sie Musik für Film und Theater. Seit April 2022 erhält sie ein Stipendium der Stiftung Àrvore, 2024 einen künstlerischen Beitrag der Stadt Zürich.


Constanza Pellicci stammt aus Córdoba, Argentinien, und ist vokale Performance-Künstlerin. Sie erforscht die menschliche Stimme durch freie Improvisation, Performance, Schreiben und Installation und integriert verschiedene interdisziplinäre Dimensionen in ihre Arbeit. Pellicci studierte Musik und Philosophie an der Universität Córdoba und erwarb einen Master in Contemporary Art Practice an der Universität Buenos Aires. Ihre Arbeiten wurden auf nationalen und internationalen Festivals und Ausstellungen präsentiert. Seit über 15 Jahren ist sie aktiv in der improvisierten Musikszene von Córdoba und Buenos Aires und erhielt Förderungen u. a. vom Nationalen Kunstfonds, der Botín-Stiftung, der Internationalen Universität Andalusien sowie über Programme wie Golondrinas und Obrar.

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